Unser Architekt

Dr. Dominik Rieder

  • 1971 in Mittersill geboren
  • Besuch von Schulen in Wald im Pinzgau,
    Neukirchen und Mittersill
  • Besuch des Gymnasiums in Mittersill,
    1989 Reifeprüfung
  • 1990-1997 Architekturstudium Uni Innsbruck
    (Diplomarbeit: Projektmanagement mit Schwerpunkt Bauablaufoptimierung)
  • 1998-1999 Mitarbeit im Architekturbüro Delueg, Sterzing
  • 1999-2003 Mitarbeit im Architekturbüro Lusser, Brixen
  • 2002 Ziviltechnikerprüfung
  • 2004 Beginn der freiberuflichen Tätigkeit und Gründung des Architekturbüros baukraft mit Arch. Georg Rubner
Kontakt:  baukraft GmbH
Vittorio-Veneto-Straße 69 | 39042 Brixen
Tel.: +39 0472 200 162
dominik.rieder@baukraft.it | www.baukraft.it


Ansporn und Verpflichtung

Die Lage des Hotels im Villenviertel von Obermais in Meran war Ansporn und Verpflichtung zugleich. Etwas Besonderes und doch Traditionelles sollte es werden. Es sollte die Stammgäste mit seiner neuen Erscheinungsform nicht verschrecken, aber auch neue Anreize und neue Einblicke ermöglichen.

Wie sollte sich eine neue Hotelstruktur in das Gesamtkonzept einfügen und doch als jahrhundertealter Ansitz erkennbar bleiben. Ausgehend von diesem Grundgedanken entstand in Zusammenarbeit zwischen Bauherren, Projektmanagement und Planung eine gemeinsame Idee, die in zwei Bauabschnitten realisiert wurde.

Der erste Bauabschnitt umfasste die Umstrukturierung des bestehenden Hauptgebäudes zur Unterbringung der neuen Rezeption, der Hotelbar sowie eines Wintergartenbereiches, sowie neue Zimmereinheiten in den Obergeschossen. Die Schwierigkeit und die Herausforderung bestand darin, die gewachsene Struktur des Ansitzes soweit neu zu gestalten, dass die Erscheinungsform von außen auf den ersten Blick als solcher wieder erkennbar war und doch einen neuen Bezug zur modernen Hotelarchitektur herstellt.

Dies setzte einen behutsamen Umgang mit bestehenden Strukturen und Materialien voraus, die zwar in abgeänderter Form wieder zum Einsatz kamen, jedoch als ganzes den Wiedererkennungswert des Ansitzes nicht veränderten. So erfolgte im ersten Bauschritt die Umgestaltung des alten Ansitzes in eine neue moderne Hotelstruktur im alten Kleid. Dies umfasste im Groben folgende Maßnahmen.

Die Dachform und die Gebäudeform wurde beibehalten, es erfolgte lediglich ein straßenseitiger Zubau, der das Hotel von außen erkennbarer werden ließ. Die Innenstrukturen wurden mit ihren alten Gewölben soweit adaptiert, dass größere und hellere Räumlichkeiten entstanden.

Die starken Ziegelmauern und Putzstrukturen wurden ebenfalls als architektonisches Element beibehalten. Die Auswahl der Böden und der Einrichtung wurde an diese Oberflächengestaltungen angepasst und somit zeigt sich dieser Umbau zwar in neuem Glanz, hat aber sehr viel von seiner Ursprünglichkeit erhalten.

Im zweiten Bauschritt erfolgte der Zubau der neuen Zimmereinheiten, die Neugestaltung des Freibades sowie der Außengestaltung. Es wurden 15 neue Zimmereinheiten, teils als Gartensuiten sowie als großzügige Doppelzimmer mit eigener Loggia, ausgeführt.

Dieser Zubau sollte sich zwar ebenfalls dem Ambiente des Ansitzes unterordnen, es sollte aber erkennbar sein, dass es sich um einen Neubau handelt. So entstand ein zweigeschossiger Zubau, der sich an den Bestand anschließt und diverse architektonische Elemente übernimmt, aber als eigenständiger Baukörper erkennbar ist. Der Zubau wurde mit einem Flachdach, das als Dachterrasse genutzt wird, ausgeführt.

Durch die offene Gestaltung der Loggiabereiche gliedert sich der Bau dem Gesamtkonzept unter, schafft aber neue Ein- und Ausblicke über den bestehenden Innenhof hinaus. Die Innengestaltung der Zimmer erfolgte in edlem Wengeholz sowie cremefarbigen Lederbetten. Die Böden wurden in dunkel getöntem Akazienholz ausgeführt.

Diese doch moderne Kombination schafft ein edles Ambiente, das einladend und elegant zugleich wirkt. Nach Abschluss der beiden Bauabschnitte stellt sich das Hotel Ansitz Plantitscher Hof als gelungene Gesamtkonzeption dar, die dem Anspruch der gehobenen Hotelarchitektur in Meran ebenso gerecht wird, wie dem Bemühen, gewachsene Strukturen beizubehalten und mit bewährten Traditionen behutsam umzugehen.

In diesem Sinne alles Gute an Familie Gufler –
allen Gästen einen schönen Aufenthalt am Ansitz Plantitscherhof

herzlichst, Architekt Dominik Rieder



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