| Der Museumsbereich umfaßt das gesamte Abbaugebiet auf Passeirer Seite, den eigentlichen Schneeberg mit dem Grubengebäude von mehr als 150 km Stollen und den historischen Knappensiedlungen, politisch zur Gemeinde Moos in Passeier, Fraktion Rabenstein, gehörig. Während im Ridnauntal der Bergbaubetrieb fast nahtlos in einen Museumsbetrieb überging, wurde am Schneeberg in der letzten Phase der Förderung ab 1967, als die Knappensiedlung St. Martin verlassen war, und das Erz durch den neu geschlagenen Poschhaus Stollen abtransportiert wurde, vieles zerstört oder den feindlichen Naturgewalten im Gebirge überlassen. Die unbewohnte Bergwerkssiedlung auf 2354 m entwickelte sich bald zu einer rostigen Geisterstadt, in welcher sämtliche Gebäude, vorwiegend durch die schadhaften Dächer und Fenster, große Schäden erlitten. | Auch das vernachlässigte Stollensystem zeigte bald Mängel. Mit Holz verbaute Mundlöcher und Stollenbereiche stürzten ein, durch eindringendes Wasser und Erdreich wurden weite Teile des alten Labyrintes verlegt und unpassierbar gemacht. Der Berg war dabei, seine Wunden zu schließen. Es folgten Sanierungsarbeiten am Schneeberg, die im Rahmen einer Feier am 13.Juli 1996 ihr vorläufiges Ende fanden. Neben dem Schauraum werden zweistündige Führungen ab dem Schauraum im Gelände und Lorenzistollen, halbtägige im Karlstollen sowie ganztägige durch den Karl- und Poschhausstollen, mit Beginn an der Timmelsjochstraße, angeboten. |
| - Die bauliche Sanierung der alten, wasserbetriebenen Schmiede in der Siedlung am Bach und deren Ausstattung mit altem Schmiedewerkzeug. - Die Absicherung des Spitals in der Siedlung am Bach. - Die Erneuerung des Wassertonnenaufzuges von Seemoos nach St. Martin. - Sondierungsarbeiten und eventuelle Öffnung des St. Martins-Hauptstollens, direkt von St. Martin ausgehend. - Sondierungsarbeiten im Kaindlstollen, welcher nach der erhofften Wiedereröffnung beide Museumsbereiche näher zusammen bringen würde. Abschließend sei zu bedenken, | daß am Schneeberg mit einem herkömmlichen Museumsbegriff nicht viel anfangen ist. Die Anlage sprengt mit ihren Dimensionen jedes noch so große “normale” Museum. Bereits die mühevollen Aufstiegswege gehören notwendigerweise zum Schneeberg als Museum und konnten lobenswerterweise autofrei gehalten werden. Der gesamte Berg von den Parkplätzen an der Timmelsjochstraße auf 1700 m bis zur Schneebergscharte auf 2700 m ist von den Spuren des jahrhundertelangen Bergbaues gezeichnet. Vom über 150 km umfassenden Grubengebäude wird sich auch mit größtem finanziellen Aufwand nur ein verschwindend kleiner Anteil auch in der Zukunft für Besucher erschließen lassen. |
| Auf etwa 150 m2 werden in der sanierten, neuen Schmiede in St. Martin grundlegende Informationen zum Bergbau am Schneeberg geboten: - Eine Sammlung Schneeberger Mineralien. - Historisches Werkzeug (Gezähe) und Gerät. - Eine umfassende Fotodokumentation zur Siedlung und zum Leben am Berg. - Der Schneeberg im Modell. - Die historische Knappentracht. | - Die Entwicklung des bergmännischen Geleuchts am Schneeberg. - Verschiedene Bastelarbeiten der Schneeberger Belegschaft. - Fundstücke aus den diversen Lebensbereichen. - Stollenkarte - Prägestock der jährlich wechselnden “Schneeberger Silbermünze” und Auswahl historischer Tiroler Silbermünzen von 1270 bis 1809 |
Oldtimerurlaub |
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Ab Mai in Südtirol |
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