Vom Bergbau zum Museum

 Man startete eine intensive, umfassende Sammeltätigkeit, es folgten Fachvorträge, Interviews und Gesprächsrunden mit ehemaligen Bergleuten und Fachkräften aus dem Bergbau; Fotoausstellungen, einen Quizwettbewerb, eine künstlerische Installation, besonders festlich gestaltete Barbarafeiern, die Erstellung des Videofilms “Erztransport vom Schneeberg”, die Veröffentlichung neuer Bücher.

Das Kirchlein Maria Schnee in St. Martin wurde wieder aufgebaut, die Barbara- und die Votivkapelle in Maiern saniert. Das Komitee in Ridnaun stellte über die Gemeinde Ratschings auch fünf ehemalige Knappen ein, um altes Bergwerksgerät einzusammeln und zu reparieren, sowie die gesamte Übertage-Förderanlage von Verwuchs und Geröll zu säubern, zu reparieren und einen Lehrpfad anzulegen.

Nachdem durch den besonderen Einsatz Oberhausers und die zielgerichtete Arbeit der Komitees die politische Zustimmung der Landesregierung zur Errichtung eines Südtiroler Bergwerksmuseums erreicht war, beauftragte das Landesamt für Hochbau den Architekten Franco Tardivo aus Bozen mit der Ausarbeitung eines Sanierungs- und Museumsprojektes für die Bergwerksanlagen in Maiern, welches in intensiver Zusammenarbeit mit dem örtlichen Komitee und dem inzwischen gegründeten Verwaltungsrat des Landesbergbaumuseums von 1989 bis 1993 verwirklicht wurde.

Am 23. Mai 1993 konnte nach Jahren intensiver Arbeit der Museumsbereich Ridnaun/Schneeberg feierlich eröffnet werden. Dank der musealen Aufbereitung aller noch vorhandenen Aufbereitungsanlagen und der Errichtung eines Schaustollens, vermittelt der Museumsbereich einen umfassenden Einblick in das gesamte Bergwerksgeschehen.

Nach umfangreichen Vorarbeiten durch das Museumskomitee in Passeier und den Verwaltungsrat, starteten die großen Sanierungsarbeiten in St. Martin am Schneeberg über das Landesamt für Hochbau im Juli 1991. Auch hier galt die Devise, alles noch Vorhandene der Nachwelt zu erhalten, wenn auch der Verfall durch das zurückliegende Verlassen des Dorfes schon weit fortgeschritten war.

Der Dorfcharakter dieser Europa weit einmaligen Siedlung sollte unbedingt erhalten bzw. wieder hergestellt werden. Die aufwendigen Sanierungsmaßnahmen zogen sich, bedingt durch die Höhenlage und den kurzen Sommer, verständlicherweise in die Länge. 



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